Uschi Nerke & The Flower Power Men

Uschi Nerke & The Flower Power Men

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 2015 feierte der legendäre BEAT CLUB sein 50jähriges Jubiläum.

Die Kultmoderatorin Uschi Nerke
(BILD titelte damals auf Seite1: „Uschis Rock zu kurz?“)
und die brillanten „Flower Power Men“
( Der „Mannheimer Morgen“: „Eine musikalische Zeitreise mit Gefühl und Herzblut“)
gestalten eine faszinierende Hommage an diese Zeit mit amüsanten Anekdoten
und musikalischen Highlights.
In ihrer spektakulären Zeitreise präsentieren Uschi Nerke, Rainer Schindler und Adax Dörsam
die stilistische Vielfalt und Spontaneität dieser aufregenden Jahre.

 

Am 25. September 1965 wartete ein junges Mädel hinter den Kulissen nagelkauend auf ihren ersten TV-Einsatz. Doch für Nervosität gab es keinen Anlass: Uschi Nerke machte ihre Sache sehr gut, moderierte von da ab für Radio Bremen souverän die neue deutsche Jugendsendung „Beat-Club“. Als Studio diente übrigens ein alter Garagenschuppen. Mit ihren dunklen Zöpfen und dem Minirock wirkte Uschi stets wie eine nette Nachbarin, nie von oben herab.

Wilhelm Wieben der spätere Tagesschausprecher kündigte den ersten „Beat Club“ an mit den Worten: „Guten Tag, liebe Beat-Freunde! Nun ist es endlich soweit. In wenigen Sekunden beginnt die erste Show im Deutschen Fernsehen, die nur für Euch gemacht ist. Sie aber, meine Damen und Herren, die Sie Beatmusik nicht mögen, bitten wir um Ihr Verständnis: Es ist eine Live-Sendung mit jungen Leuten für junge Leute!“. Und nun geht’s los.

 
Uschi Nerke – The Hollies
complete beat club performance 1966  
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Während auf dem Bildschirm renommierte Bands wie die Tremeloes, die Rattles und Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich in die Saiten griffen, wandten sich deutsche Eltern entsetzt ab. Bekamen diese doch das Gefühl, eine Revolution sei ausgebrochen. Was auch irgendwie stimmte; es war die erste Sendung mit dem Zielpublikum Jugend. Bis zum Ende des „Beat-Clubs“ 1972 stellte die aparte Uschi sehr erfolgreich Pop- und Beatgruppen aus aller Welt vor, mutierte zum Synonym für die rebellischen Teens. Diesem Konzept folgte dann 1972 der „Musikladen“, den sie mit ihrem Kollegen Manfred Sexauer moderierte.

Kaum jemand wusste: Die flotte Uschi häufte keine Reichtümer an. „300 Mark zahlte mir Radio Bremen pro Sendung. Spesen bekam ich keine, Benzingeld gab es nicht, meine Kleider nähte ich mir selbst“, erinnerte sich die sympathische Ansagerin. Zum Glück hat sie einst in Bremen Architektur studiert, absolvierte darüber hinaus noch eine Bauzeichner-Lehre und leitete ab 1968 für zehn Jahre ein eigenes Architekturbüro. Die Arbeit am Zeichentisch empfand die lebenslustige Frau stets als eine Art Ausgleich. Fazit: Auch wer Fernsehgeschichte schreibt, braucht in diesem Land manchmal einen bürgerlichen Beruf!

Heute lebt Uschi Nerke mit ihrem Ehemann Günther Petersen in Seevetal südlich von Hamburg. Uschis Termin-Kalender ist ziemlich voll: So gastierte sie zB. mit Interpreten wie Chuck Berry und Tony Sheridan in der Essener Grugahalle. Und auch im Fernsehen können Fans sie in diversen Oldie-Shows bewundern. Gutes Stichwort, denn Liebesbriefe trudeln nach all den Jahren immer noch bei ihr ein!

1964 Uschi als Sängerin Karina (Hier ist mein Platz) mehr…

Uschi Nerke

 

 

 Sonny and Cher - I Got You Babe (Live at Beat Club)   
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Interview Uschi Nerke
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1. November 2017

Gala „Luther meets Hair“ Flower Power in der Delmenhorster Stadtkirche

Von Dirk Hamm 

DELMENHORST.
Beat-Club-Nostalgie mit Uschi Nerke, grandiose Livemusik und Nachdenkliches von Luther: In der Delmenhorster Stadtkirche sind die Umbruchjahre 1517 und 1967 eine spannende Symbiose eingegangen.

„Peace“ stand auf Transparenten zu lesen in der für einen Abend auf Flower Power ausgerichteten Stadtkirche. Eine Fotoausstellung mit Schwarz-Weiß-Bildern aus dem dk-Archiv lieferte Reminiszenzen an das Delmenhorst der 60er Jahre. Alles war am Abend des Jubiläums-Reformationstags bereitet für eine ebenso ungewöhnliche wie unterhaltsame Gala unter dem Motto „Luther meets Hair“.

Zeitreise von 300 Gästen begeistert aufgenommen

Der von Pastor Thomas Meyer moderierte Abend hielt, was er versprach, vor allem weil die großartige Musik jener jugendbewegten Jahre im Vordergrund stand. Rund 300 Besucher – die meisten darunter mit eigenen Erinnerungen an die Zeit vor 50 Jahren – zeigten sich durchweg begeistert von dem Mix aus Beat-Club-Nostalgie, Livemusik und Luther-Zitaten.

Der Abend gestaltete sich als Zeitreise gleich in zwei Phasen des gewaltigen Umbruchs. Für die Umwälzungen der Reformation stand Martin Luther, den Schauspieler Johannes Mitternacht verkörperte. Zugleich wurde auch hier der Bogen zu den 60er Jahren geschlagen, zum anderen Martin Luther, den mit dem Nachnamen King: „Ich habe einen Traum“.

Von Popstars und knappen Röcken

Viele Besucher waren sicherlich wegen Uschi Nerke gekommen, der Moderatorin des legendären Beat-Clubs. Sie lieferte einige Anekdoten über die Begegnungen mit den damaligen Popstars und verriet, dass sie ihre knappen Röcke selbst nähte.

Der eigentliche Star des Abends war allerdings die unvergängliche Musik der 60er Jahre: Das Duo Flower Power Men spielte gekonnt den Soundtrack der Zeit rund um den „Summer of Love“. Rainer Schindler und Adax Dörsam, die schon mit einigen Größen auf der Bühne gestanden haben, trafen den Geschmack des Publikums, das immer wieder im Rhythmus mitklatschte.

Ein Klassiker reiht sich an den nächsten

Mit der Hippie-Hymne von Scott McKenzie, „San Francisco“, ging es los, mit „Let The Sunshine In“ aus dem Musical „Hair“ endete das netto zweieinhalbstündige Programm. Dazwischen reihte sich ein Klassiker an den anderen: „With A Little Help From My Friends“, „The Sound Of Silence“, „Keep On Running“, „Eve Of Destruction“ und – als kurzer Ausflug in die frühen 70er Jahre – „Stairway To Heaven“ sowie „Locomotive Breath“. Und wie oft kommt es vor, dass in einer Kirche „(I Can‘t Get No) Satisfaction“ erklingt


30. Oktober 2017

Furioser Start der Musikwochen mit den
Flower Power Men

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM – Nur die Schlaghosen mit den Glöckchen, die Stirnbänder und die Blumen im Haar haben noch gefehlt. Das Hippie-Outfit der Jugendzeit hatte die Mehrzahl der Besucher schon lange entsorgt, auch die Haare waren kürzer und nicht mehr so farbenfroh, doch dass die Herzen noch im Rhythmus der Songs der 60er und 70er Jahre schlugen, war gleich nach den ersten Gitarrenakkorden klar: Das Publikum war schier aus dem Häuschen, klatschte, sang textsicher mit, und die „Flower Power Men“, Adax Dörsam und Rainer Schindler, hatten genau die richtige Mixtur parat – mit Scott McKenzie’s „San Francisco“ als Zündfunke für ein wahres Feuerwerk, das die unvergänglichen Oldies in neuem Glanz erstrahlen ließ.

Ein Auftritt der „Flower Power Men“ stand schon seit Längerem auf der Wunschliste der Organisatoren vom Stadtmarketing, doch beide haben Jahr für Jahr einen vollen Terminkalender. Dass es diesmal geklappt hatte, war weiser Voraussicht geschuldet: Verpflichtet wurden Dörsam und Schindler bereits vor zwölf Monaten, binnen zwei Wochen war das Konzert zudem ausverkauft.

Schon das Bühnenbild – Collagen mit zeitgenössischen Fotos und Plattencovern – machte deutlich, wohin die Reise gehen würde. Die O-Töne dazu liefern die beiden exzellenten Musiker mit ihrem immensen Repertoire. Bob Dylan, „Hermans Hermits“, die „Bee Gees“, die „Beatles“, die „Rolling Stones“, die „Monkees“, die „Moody Blues“ und Manfred Mann – alles, was damals Rang und Namen hatte. Eine üppige Hommage an „Simon & Garfunkel“ zudem, wobei Dörsam und Schindler dieses Stück mit einem hübschen Intermezzo ausstatteten und bekannte Song-Intros anspielten, um anschließend wieder an die ursprüngliche Melodie anzuknüpfen.

Die letzte Zugabe reißt alle von den Sitzen

Nur Covern ist nicht ihr Ding, es steckt immer mehr dahinter, eine persönliche Interpretation, das eine oder andere Glanzlicht oder sogar ein ganz eigenes Arrangement wie für Barry Ryan’s Millionenseller, aufgenommen mit dem Sinfonieorchester von Johnny Arthey: „Eloise“, interpretiert allein mit zwei Gitarren – das muss man gehört haben.

Beim „Einsamen Glöckchen“, einem Traditional, das Ivan Rebroff populär gemacht hat, schickt Schindler seine Stimme erst sauber in den tiefsten Bass-Keller und mühelos wieder nach oben in den höchsten Diskant. Bravourös zudem: das Instrumental des Duos mit der „Amorada ticotico“. Und spätestens bei der letzten Zugabe „Rocking all over the World“ von „Status Quo“ hält es niemanden mehr auf den Sitzen und der Applaus steigert sich zur Ovation.

 

Am Rad der Zeit gedreht

Von Karl M. Wirthwein

Osthofen 24.04.2017

BEAT CLUB „Flower Power Men“ und Uschi Nerke sorgen für gute Unterhaltung in Osthofen

OSTHOFEN – Man schrieb das Jahr 1965, als zum ersten Mal der Beat Club live über die Bildschirme deutscher Fernsehgeräte flimmerte. Das war sozusagen der Startschuss für eine neue Musikgeneration. Die 60er und 70er Jahre bedeuteten für die damalige Jugend vor allem Revolution, Aufstand, Freiheit, Provokation und natürlich gute Musik. Das musikalische Gefühl aus dieser Zeit holten die „The Flower Power Men“ – das sind Rainer Schindler und Adax Dörsam – nach Osthofen in den Bürgersaal des Landhotels „Zum Schwanen“. Die Stadt Osthofen hatte im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Cooltour“ zu diesem Konzert eingeladen.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

In einer spektakulären Zeitreise drehten die Vollblutmusiker gemeinsam mit Beat-Club-Moderatorin Uschi Nerke am Rad der Zeit. Mit einem „Moin, Moin“ begrüßte die Bremer Kultmoderatorin und Diplom-Ingenieurin ihre Fans und trat zwischen den Musikparts in den Vordergrund, um über die damalige Zeit zu erzählen. Das tat auch Rainer Schindler, der mit allerhand Informationen aus dem „Nähkästchen“ plauderte, weil auch er die ganz Großen der Szene kennt.

Reich wurde die Moderatorin beim Beat Club nicht, informierte diese freimütig. „300 Mark zahlte mir Radio Bremen pro Sendung“, sagte Nerke. Ihre Minikleider nähte sie zudem selbst. Manche seien so eng geschnitten gewesen, da habe sie sich nicht hinsetzen können. „Das waren meine Stehkleider“, scherzte sie.

Mit vielen Stars habe sich eine dicke Freundschaft entwickelt, die bis heute geblieben sind. Unter anderem mit Songwriter Albert Hammond, zu dem sie heute noch ein herzliches Verhältnis hat. „Ein fantastischer Typ“, schwärmt sie und zählt einige weltbekannte Hits auf, die er geschrieben hat; darunter „It Never Rains In Southern California“ oder auch den Hollies-Hit „The Air That I Breathe“, den es selbstverständlich ebenfalls von den „Flower Power Men“ zu hören gab.

Damals gab es zwei Lager: die Beatles- und die Rolling Stones-Fans. Von beiden Gruppen gab es was für die Ohren – doch während bei den Beatles Songs wie „Twist & Shout“ oder „I Want To Hold Your Hand“ die Stimmung noch verhalten war, riss es das Publikum bei den Stones-Hits „The Last Time“ oder „Satisfaction“ von den Stühlen. Soloeinlagen, scharfe Breaks und Taktwechsel wurden von den singenden Gitarristen Schindler und Dörsam virtuos inszeniert. Oder, wie es ein Besucher sagte: „Wenn es zwei drauf haben, dann die.“ Geboten wurde ein rund dreistündiges akustisches Feuerwerk.

Doch zurück zu Uschi Nerke. Mitte der 70er Jahre wurde die Moderatorin von der Jugendzeitschrift Bravo mit dem goldenen und bronzenen „Otto“ ausgezeichnet. „Die beiden gibt es noch“, erzählte sie im privaten Gespräch mit der WZ. „Ich habe sie gerade vorgestern abgestaubt“, sagte sie lachend. Zuhause habe sie eine Vitrine stehen, in der sich die Preise ansprechend präsentierten. Ein herzliches Verhältnis zu ihren Fans hat Uschi auch heute noch. So holte sie eine Besucherin auf die Bühne, wo die junge Frau begeistert in Tuchfüllung mit ihren Stars abrocken durfte.

„Die Nachfrage nach diesem Konzert war groß“, lässt Bea Witt (Stadt Osthofen) wissen. So groß, dass die Veranstaltung innerhalb von zwei Tagen nach der WZ-Ankündigung ausverkauft war. „Heute ist die rebellische Jugend brav geworden“, scherzte Stadtbürgermeister Thomas Goller.

 

Hommage an den „Beat-Club“
22. Juni 2016

KULTURZEIT Uschi Nerke und „Flower Power Men“ begeistern zum Finale in Mörlenbach

MÖRLENBACH – Es war die Zeit, als man beim Telefonieren noch mutig sein musste. Schließlich gab es 1965 noch kein Display, das einen in die Lage versetzt, unliebsame Anrufer zu ignorieren. Es gab keine App, die einen durch das Leben begleitet, dafür wurden echte Revolutionen serviert, wie zum Beispiel der „Beat-Club“, die erste moderne Musiksendung im deutschen Fernsehen. Das war vor 51 Jahren und Grund genug für die „Flower Power Men“ in Mörlenbach die guten alten Zeiten aufleben zu lassen.

Das Konzert war der Höhepunkt der diesjährigen „Kulturzeit“ und gleichzeitig auch die erfolgreichste Veranstaltung des jüngsten Events. 400 Besucher füllten am Nachmittag den Saal im Bürgerhaus und erlebten einen adrenalinhaltigen Gig. Die „Flower Power Men“, Adax Dörsam (Gitarre) und sein Kumpel Rainer Schindler (Gitarre und Gesang), hatten die zweistündige Show als eine Hommage an den „Beat-Club“ vorgesehen. Die sollte ihnen auch gelingen.

  • PREMIERE 1965

Der „Beat-Club“ wurde am 25. September 1965 zum ersten Mal als ein Format von Radio Bremen ausgestrahlt. Es war die erste Sendung mit englischsprachigen Interpreten im deutschen Fernsehen. Uschi Nerke gab als 21-Jährige ihr Debüt als Moderatorin und sollte die Sendung bis zu ihrer Einstellung 1972 moderieren. (red)

Und als Moderatorin präsentierten sie niemand Geringeres als das Original: Uschi Nerke, die von 1965 bis 1972 durch die Kultsendung führte und dadurch zu einer Ikone der Jugendkultur in Deutschland avancierte, begeisterte am Sonntag das Publikum. Unter denen, die im Saal saßen, hatten sicherlich viele als Teenager die flotte Schwarzhaarige angeschmachtet, wenn sie im TV die neuesten Hits und Stars abkündigte. Keine Frage: Nerke ist Kult.

Größte Hits der Hippie-Ära

Und das waren auch die Songs, mit denen die „Flower Power Men“ ihr Publikum musikalisch noch einmal auf die Piste schickten. Die größten Hits der Hippie-Ära kamen aus den Verstärkern: „Eve of Destruction“ von Barry McGuire, „California Dreaming“ von den Mamas & Papas und „San Francisco“ von Scott McKenzie, um nur einige jener unsterblichen Titel zu nennen, die eine ganze Generation in einen kollektiven Rausch versetzten.

Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll zogen sich wie ein knallroter Faden durch diese Epoche, in der für einen kurzen „Summer of Love“ alles möglich zu sein schien. Frieden und Liebe statt Krieg und Hass. Die Galionsfiguren dieser Zeit waren die erfolgreichen Bands und Musiker, von denen Uschi Nerke viele persönlich kennengelernt hat. Unzählige Anekdoten rühren aus diesen Tagen. Einige davon holte die Moderatorin zwischen einzelnen Songs aus der Kiste.

Dabei wurde vor allem eines klar: Stars waren eben schon immer Stars. Immerhin aber gab es noch kein Internet, sodass eben nicht jeder seinen Tinnef vor einem Millionenpublikum zum Besten geben konnte. Berührend war der Moment, als Uschi Nerke ihre Erinnerungen an den verstorbenen Regisseur des „Beat-Clubs“ Mike Leckebusch mit dem Publikum teilte und aus ihren Memoiren las. Anschließend griff sie zum Mikro, um zum Gitarrenspiel von Adax Dörsam und Rainer Schindler den Klassiker „Tears in heaven“ von Eric Clapton zu singen. Einer von vielen Höhepunkten an diesem von psychedelischen Lichtern, Lyrics und Refrains angereicherten Nachmittag im Bürgerhaus.

Spätestens als Adax Dörsam den Riff von „Surfin USA“ von den Beach Boys anspielte, befiel so manchen im Saal die Lust, einfach ein Flugticket zu buchen und sich auf den Weg hin zur Wiege dieses Kultur-Phänomens zu machen. Jede Menge Inspiration.

Auf einer Schiffsreise war es auch, als den beiden „Flower Power Men“ die Idee für eine Hommage an den „Beat-Club“ und seine blumenbunte Zeit zugeflogen kam. Wenig später standen sie bei der Nerke in Hamburg auf der Matte und überzeugten die Kult-Moderatorin mit ihrer Begeisterung und zwei in ihrem Wohnzimmer gezupften Songs, einfach mitzumachen. Es sollte sich lohnen. Für alle, die am Sonntag in Mörlenbach die Zeitreise zurück nach Woodstock gebucht hatten.